Mehrgenerationenhäuser

Bundespreis Mehrgenerationenhaus #GemeinsamMehr

Neues Bundesprogramm – neuer Wettbewerb: Der neue Bundespreis Mehrgenerationenhaus #GemeinsamMehr zeichnet Mehrgenerationenhäuser aus, deren Projekte bundesweit für ein Mehr an gesellschaftlichem Miteinander und Lebensqualität sorgen – für alle in Deutschland lebenden Menschen, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft und ihrem Hintergrund.

Alle Mehrgenerationenhäuser können sich bis 28. Januar 2022 in vier Fachkategorien für den Jurypreis oder mit einer Kreativaktion für den Publikumspreis bewerben.

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der vier Kategorien des Jurypreises – zu dem diesmal noch ein Sonderpreis vergeben wird – und des Publikumspreises wartet jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.


Der Jurypreis


Die vier Fachkategorien des Jurypreises berücksichtigen sowohl die große Bandbreite der Angebote in den Häusern als auch die neuen Schwerpunkte im Bundesprogramm. Ebenso findet das herausragende Engagement der Mehrgenerationenhäuser im Kontext der Corona-Pandemie beim Jurypreis Anerkennung: Aus den Einsendungen zu den vier Kategorien kürt die Jury einen Gewinner in der Sonderkategorie „Gemeinsam stark in Pandemiezeiten“.


Die vier Fachkategorien

Die Mehrgenerationenhäuser im Bundesprogramm tragen mit ihrer Arbeit und ihren Projekten in allen Regionen unseres Landes zur Schaffung gleichwertiger und besserer Lebensverhältnisse bei. In der Praxis zeigt sich dies innerhalb unterschiedlicher Themenschwerpunkte:

1. Bildung und Unterstützung
In dieser Kategorie werden Projekte gesucht, die die Lebensqualität der Menschen mittels Bildungs- und Unterstützungsangeboten, z. B. durch Qualifizierungs-, Beratungs- und Betreuungs- aber auch Hilfsangebote, verbessern. Wie die Pandemie gezeigt hat, spielen dabei auch digitale Angebote eine immer größere Rolle, beispielsweise sowohl im Bereich der Bildung als auch bei Beratungsangeboten.

2. Demokratiestärkung
In dieser Kategorie sollen Projekte vorgestellt werden, in denen Mehrgenerationenhäuser demokratische und partizipative Prozesse erlebbar gemacht und den Menschen ermöglicht haben, ihr Umfeld mitzugestalten. Hier soll gezeigt werden, mit welchen Methoden, Formaten oder Initiativen es gelungen ist, dass Meinungen und Ideen der Besucherinnen und Besucher von Mehrgenerationenhäusern in der Kommune Gehör gefunden haben – auch und gerade in Zeiten der Pandemie.

3. Zusammenhalt
Als generationsübergreifende Anlaufstellen ermöglichen die Mehrgenerationenhäuser Begegnung und Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Personengruppen, die sonst vielleicht nur im familiären Umfeld Berührungspunkte miteinander haben und stiften Nachbarschaft und Gemeinschaft. In dieser Kategorie werden Projekte aus dem Kultur- und Freizeitbereich gesucht, mit denen die Mehrgenerationenhäuser – auch in Zeiten der Pandemie – erfolgreich dazu beigetragen haben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Einsamkeit zu begegnen und die Kommune oder das Quartier für die Menschen attraktiv und lebenswert zu gestalten.

4. Ökologische Nachhaltigkeit
Viele Mehrgenerationenhäuser engagieren sich für einen bewussten und ressourcensparenden Umgang mit der Umwelt und setzen Projekte und Angebote in ihren Häusern um, um die Menschen zu mehr Umwelt- und Klimabewusstsein im Alltag zu motivieren und zu befähigen.
Projekte, die gezielt auf ökologische Nachhaltigkeit und unseren ökologischen Fußabdruck gerichtet sind, werden in dieser Kategorie gesucht.

Sonderpreis „Gemeinsam stark in Pandemiezeiten“
Zusätzlich zu den vier Kategorien lobt die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis aus.
Die Engagierten in den Mehrgenerationenhäusern haben vielerorts mit viel Kreativität und großem Einsatz Angebote geschaffen, um auch in der Krise die Menschen zu unterstützen und den Zusammenhalt der Generationen zu stärken. Unter dem Motto „Gemeinsam stark in Pandemiezeiten“ werden mit dem diesjährigen Sonderpreis das herausragende Engagement und der Einsatz der Mehrgenerationenhäuser unter den besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie gewürdigt.

Gefragt sind in den vier Kategorien zum Jurypreis somit auch solche Projekte, die zur Bewältigung der mit der Situation einhergehenden Einschränkungen beigetragen haben. Dies können sowohl Projekte sein, die explizit aufgrund der Pandemie entwickelt wurden, als auch solche, deren Fokus, Zielgruppe oder Format an die aktuellen Herausforderungen angepasst wurde, wie z. B. das Packen und Verteilen von Basteltüten und -anleitungen für Kinder, Besuche an den Fenstern bei Seniorinnen und Senioren und vieles mehr.


Der Publikumspreis

Zudem wird im Rahmen des Wettbewerbs ein Publikumspreis vergeben. Hier sind die Mehrgenerationenhäuser aufgerufen, ein Kreativ-Projekt extra für den Wettbewerb zu starten und umzusetzen. Hier steht die Frage im Fokus: Was steckt für sie im neuen Hashtag #GemeinsamMehr? Was hat das Motto mit den Mehrgenerationenhäusern zu tun? Wie füllen sie ihn mit Leben?

Die Mehrgenerationenhäuser sind aufgefordert, den Hashtag #GemeinsamMehr ideenreich zu übersetzen – z. B. musikalisch, filmisch, fotografisch oder auch ganz anders. Dabei wäre es begrüßenswert, wenn sie auch Engagierte und ihre Gäste involvieren und ihr Umfeld zu einem kreativen Mitmach-Projekt anregen.

Das Rennen um die Stimmen des Publikums startet im Februar 2022. Das öffentliche Voting findet hier auf der Website www.mehrgenerationenhaeuser.de statt.

Termine

  • Der Bewerbungszeitraum in allen Kategorien läuft bis zum 8. Dezember 2021.
  • Anfang 2022 trifft eine Jury die Entscheidung über die Gewinnerprojekte der Fachkategorien.
  • Im Februar 2022 wird das Publikum befragt und jeder kann für das Lieblingsprojekt innerhalb des Publikumspreises abstimmen. Die Abstimmung findet online statt.
  • Die Bekanntgabe der Gewinnerprojekte erfolgt im Rahmen einer Preisverleihung im Frühjahr.

Und los geht‘s!

Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen und Zugangsdaten zur Bewerbung erhalten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Mehrgenerationenhäuser per E-Mail vom Pressebüro Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus.

Bei Fragen wenden Sie sich an das Team des Pressebüros unter presse@mehrgenerationenhaeuser.de oder telefonisch unter 030 / 2 88 83 78 35.

Die Gewinnerprojekte des Vorgängerwettbewerbs „Demografiegestalter“ finden Sie hier:
DemografieGestalter 2020
DemografieGestalter 2019
DemografieGestalter 2018