Aktuelles

Digitaler Startschuss in die neue Förderphase

Eine digitale Premiere feierte am 23. Februar das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander mit der Auftaktveranstaltung. Die neue Förderphase bietet rund 530 Mehrgenerationenhäusern für acht Jahre Planungssicherheit.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey steht am Rednerpult mit dem MGH-Häuser-Logo in der Hand

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte zum Start der neuen Förderphase die zugeschalteten Gäste aus den Mehrgenerationenhäusern sowie aus den Berliner Bolle Festsälen Petra Klug vom Programm LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung und Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit.

Gleich zwei Neuigkeiten bot die Auftaktveranstaltung: Den neuen Imagefilm sowie die feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus.

Ein Blick in die Zukunft

Wie können Mehrgenerationenhäuser zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland beitragen? Eine Frage, die Bundesfamilienministerin Giffey gemeinsam mit den Gästen Petra Klug und Detlef Scheele diskutierte. Dabei betonte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey:

Die Mehrgenerationshäuser sind ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur unseres Landes. Sie stärken den Zusammenhalt vor Ort und haben mit ihren vielen ehrenamtlich Aktiven gerade während der Pandemie gezeigt, dass soziale Nähe trotz räumlicher Distanz möglich ist. Der Fokus des neuen Bundesprogramms ist es, unsere Demokratie und den sozialen Zusammenhalt zu stärken, digitale Kompetenzen zu fördern und sich für ökologische Nachhaltigkeit zu engagieren. Die Mehrgenerationenhäuser sollen dazu beitragen, gute Entwicklungschancen und faire Teilhabemöglichkeiten zu schaffen - für alle Menschen, die in Deutschland leben. Gleichwertige und bessere Lebensverhältnisse fangen im Konkreten mit der Begegnung von Menschen an. Die Mehrgenerationenhäuser sind großartige Orte dafür.

Wie die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser konkret das Leben von einzelnen Menschen bereichern kann, zeigte das Angebotsbeispiel aus dem Mehrgenerationenhaus Gotha zur Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen. Besonderen Mut zeigte dabei ein Nutzer des Angebots, der in einem Interview von seinen Herausforderungen berichtete und schilderte, welche Unterstützung er im Mehrgenerationenhaus erfährt.

„Und Action“: Visuelle Eindrücke aus den Häusern

Am Ende der Veranstaltung gab es noch einmal eine große Überraschung: eine Auswahl von Kick-off-Videos der Mehrgenerationenhäuser, die zeigen, was das neue Motto Miteinander – Füreinander für die Häuser bedeutet.

Hier finden Sie den neuen Imagefilm des Bundesprogramms.

Hier können Sie sich die Aufzeichnung in voller Länge anschauen.

Die Kooperationsvereinbarung Mehrgenerationenhäuser zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend, die während der Veranstaltung unterzeichnet wurde, finden Sie hier.