Hoher Besuch im Mehrgenerationenhaus Langenfeld: Bundeskanzlerin Angela Merkel war am 25. März 2013 zu Gast im Mehrgenerationenhaus „Dorflinde" im mittelfränkischen Langenfeld. Sie machte sie sich vor Ort ein Bild davon, wie engagiert und ideenreich die Bürgerinnen und Bürger in Langenfeld schon heute den Folgen des demografischen Wandels begegnen und diese als Chance engagiert und kreativ nutzen. „Dieses Projekt hat mich bereichert", so die Kanzlerin. Es zeige, wie in einer Gemeinde mit 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Zusammenhalt aktiv gelebt werde.
Kanzlerin: „Mehrgenerationenhäuser – eine Bereicherung der Gesellschaft"
Für die Begrüßung der Kanzlerin hatten sich die jüngsten Besucherinnen und Besucher des Mehrgenerationenhauses besonders viel Mühe gemacht: Der Kinderchor des örtlichen Kindergartens empfing den prominenten Gast mit zwei eigens für den hohen Besuch gedichteten Liedern. Während eines anschließenden Rundgangs informierte sich die Bundeskanzlerin über die vielfältigen generationenübergreifenden Angebote und Dienstleistungen des Hauses. Sie stattete unter anderem einer Tanzgruppe und einem Kurs für Gedächtnistraining einen Besuch ab und diskutierte im hauseigenen Bürgerbüro mit Jugendlichen, die ein Freiwilliges Soziales Schuljahr durchlaufen. Im Häkelkurs griff die Bundeskanzlerin spontan zur Häkelnadel und stellte ihre Handarbeitskünste unter Beweis.
Rund 30 Minuten tauschte sich die Kanzlerin mit Freiwillig Engagierten verschiedener Altersgruppen über den Alltag und die Aktivitäten im Mehrgenerationenhaus aus und würdigte die Leistungen der Freiwillig Aktiven. Vor allem vom hohen Anteil Älterer, die sich als Freiwillig Engagierte im Mehrgenerationenhaus einbringen, war die Bundeskanzlerin „begeistert und beeindruckt".
Die Mehrgenerationenhäuser sieht die Bundeskanzlerin als eine „Bereicherung der Gesellschaft". Sie machten das Leben lebenswert, weil sich verschiedene Generationen gegenseitig unterstützten, sagte sie während ihres Besuchs im Mehrgenerationenhaus Langenfeld. Auch der Koordinator des Mehrgenerationenhauses Wolfgang Rückert betont den starken Zusammenhalt, den man im Mehrgenerationenhaus erleben kann: „Ein ganzes Dorf hat sich aufgemacht, um dem demografischen Wandel zu trotzen."
