Kristina Schröder zu Gast in Bensheim
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder besuchte am 15. Mai 2012 das Mehrgenerationenhaus im hessischen Bensheim. Das „Bensheimer Franziskushaus" startete 2007 im ersten Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser und wurde wegen seiner vielfältigen Angebote für alle Generationen und der guten Vernetzung vor Ort erneut in das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II aufgenommen.
Gut vernetzt in die Zukunft
Zu Beginn ihres Besuches konnte sich Dr. Kristina Schröder in einer Gesprächsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern des Mehrgenerationenhauses und Kooperationspartnern, wie der Liebfrauenschule, der Bürgerhilfe und dem Sport- und Kulturverein, ein Bild von der Arbeit in Bensheim machen. Dabei bedankte sie sich für die Arbeit der Engagierten des Mehrgenerationenhauses und lobte die finanzielle Unterstützung der Stadt Bensheim für das Franziskushaus.
Im Aktionsprogramm II wird das das Haus – wie jedes der insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser – bis Ende 2014 mit insgesamt 40.000 Euro gefördert. Das Franziskushaus trifft bereits jetzt Vorkehrungen, um auch nach dem Ende der Förderung aus dem Aktionsprogramm seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können. Gemeinsam mit seinen Partnern werden Bausteine für eine nachhaltige Finanzierung erarbeitet. Zum Beispiel hat es sich Michael Geil, Geschäftsführer der Bensheimer Firma Sirona Dental Services und Partner des Hauses, zur Aufgabe gemacht, einen Förderkreis aufzubauen. Dieser soll unter anderem die Wirtschaft, die Stadt Bensheim, die Kirche und die Bürgerinnen und Bürger einbinden. Hauskoordinatorin Cornelia Tiggers-Schwering wies auf die große Chance hin, die eine gute Vernetzung mit sich bringt: „Wir versuchen durch den Förderkreis nicht nur Geldgeber für die Zeit nach 2014 zu gewinnen, sondern auch ideelle Unterstützung für unsere Arbeit."
Austausch mit Nutzerinnen und Nutzern und freiwillig Engagierten
Während ihres Besuches lobte Ministerin Dr. Kristina Schröder ein besonders vorbildliches Projekt: „Paten für Zukunft". Das Programm wird in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt und bietet Qualifizierungsmaßnahmen an, die beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt helfen. Die Beteiligten werden im Mehrgenerationenhaus ausgebildet. Viele von ihnen finden später beispielsweise im hauseigenen Café Klostergarten eine Anstellung.
Bei ihrem Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus konnte Dr. Kristina Schröder weitere interessante Projekte kennenlernen wie z.B. „Grenzenlos fit" – ein integratives Sportangebot für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund – und sie kam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Senioren ans Netz" ins Gespräch.
Beim offenen Mittagstisch bot sich anschließend die Möglichkeit zum Austausch mit der Ministerin. Umringt von Kindern der Albertus-Kita trug sich Dr. Kristina Schröder am Ende des Besuches in das Goldene Buch der Stadt ein.