Bundesfamilienministerin Kristina Schröder besucht Mehrgenerationenhaus in Wiesbaden

Am 16.03.2012 besuchte Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder das in ihrer Heimatstadt gelegene Mehrgenerationenhaus Wiesbaden: Sie nutzte den Besuchstermin auch dazu dem Mehrgenerationenhaus den Bewilligungsbescheid über die Fördermittel im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II für das Jahr 2012 persönlich zu überreichen. Das Nachbarschaftshaus Biebrich gehört zu den bundesweit 450 Mehrgenerationenhäusern, die im Rahmen des Aktionsprogramms II aus Bundes- und ESF-Mitteln mit jährlich 30.000 Euro finanziell gefördert werden. Zusätzlich erhält jedes Haus von seiner Standortkommune bzw. dem Land weitere 10.000 Euro jährlich.
Lob und Anerkennung für die Arbeit des Mehrgenerationenhauses
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder gratulierte dem Mehrgenerationenhaus zur Aufnahme in das Aktionsprogramm II. Mit einem sehr guten und kreativen Konzept hatte sich das Haus für das neue Programm qualifiziert. Bundesministerin Schröder lobte die generationen- und familienübergreifende Arbeit der Hauptamtlichen aber auch der vielen freiwillig Aktiven. „Ich freue mich sehr, dass das Nachbarschaftshaus Biebrich auch weiterhin Wiesbadens offizielles Mehrgenerationenhaus ist. Es dient nicht nur als Treffpunkt für Jung und Alt, sondern wird künftig auch noch stärker zentrale Anlaufstelle in Fragen der Pflege, der Integration sowie des freiwilligen Engagements sein", so die Bundesfamilienministerin. Eine besondere Würdigung fand der Großelternservice „Enkel Dich jung", mit dem das Mehrgenerationenhaus an der Seite mehrerer Kooperationspartner ältere Menschen als „Wunsch-Oma" oder „Wunsch-Opa" in Familien mit Kindern vermittelt, damit sie miteinander Zeit verbringen können. Ein weiteres spannendes Projekt ist die „Kinder-Senioren-Uni" des Hauses, in deren Rahmen junge und alte Menschen gemeinsam lernen und sich in Vorlesungen mit Themen aus Wissenschaft und Forschung, Philosophie und Gesellschaft auseinandersetzen.
Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern
Im Gespräch mit Mitgliedern einer Bastelgruppe, die sich im Offenen Treff des Hauses versammelt hatten, und den Seniorinnen und Senioren der „Biografiegruppe", die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jüngeren Menschen von ihrem bewegten Leben zu berichten, kam es zu einem regen Austausch mit der Ministerin. „Die Besucherinnen und Besucher haben sich sehr darüber gefreut, dass sich Ministerin Schröder die Zeit genommen hat, sich mit ihnen ganz ungezwungen zu unterhalten", bestätigte die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, Gabriele Wegerich. „Wir nehmen den Besuch von Bundesfamilienministerin Schröder als Würdigung der Arbeit unseres Hauses wahr.