Neues aus dem Bundesprogramm

Netzwerktreffen der Transferhäuser im Aktionsprogramm II

Vertreterinnen und Vertreter der vierzehn Transferhäuser im Aktionsprogramm II kamen am 9. April 2014 in den Räumlichkeiten der wissenschaftlichen Begleitung zu ihrem Netzwerktreffen zusammen.

Jana Rauch (l.) und Simone Welzien (r.) auf dem Netzwerktreffen der Transferhäuser in Berlin.
© Jana Rauch (l.) und Simone Welzien (r.) auf dem Netzwerktreffen der Transferhäuser in Berlin.

Vertreterinnen und Vertreter der vierzehn Transferhäuser im Aktionsprogramm II kamen am 9. April 2014 in den Räumlichkeiten der wissenschaftlichen Begleitung zu ihrem Netzwerktreffen zusammen. Hierzu hatte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nach Berlin eingeladen. Bei den Transferhäusern handelt es sich um Mehrgenerationenhäuser, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Erfahrungen und ihr Know-how im Bereich des generationenübergreifenden Arbeitens an Institutionen, die nicht Teil des Aktionsprogramms sind, und kommunale Einrichtungen weiterzugeben. Hierbei werden sie von der wissenschaftlichen Begleitung beraten.

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens standen der Austausch und das gegenseitige Lernen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen kurzen Vortrag der wissenschaftlichen Begleitung, der die Systematisierung und Charakterisierung von Transferprozessen zum Thema hatte. Im Anschluss stellten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Transferhäuser ihre Projekte vor und tauschten sich über die Schwierigkeiten und Chancen von Transferprozessen in der generationenübergreifenden Arbeit aus. Am Nachmittag folgte eine intensive Gruppenarbeitsphase, in der die weitere Entwicklung der Transferprojekte diskutiert wurde.

Während des Treffens wurde deutlich, dass der Mehrgenerationenhausansatz auch grenzübergreifend Interesse weckt. So erhält beispielsweise das Transferhaus Chemnitz Anfang Mai Besuch von der Familienministerin der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Ministerin besucht unser Mehrgenerationenhaus auf persönlichen Wunsch hin, weil sie das generationenübergreifende Konzept sehr spannend findet", erzählt Hauskoordinatorin Jana Rauch.

Von seiner Transferarbeit berichtete auch das Mehrgenerationenhaus Nienhagen: Es betreut etwa ein Projekt, an dem sich vier Kommunen beteiligen und das den Aufbau lokaler generationenübergreifender Wissensnetzwerke zum Ziel hat. Wissen soll hier nicht durch starre Datenbanken, sondern durch zwischenmenschliche Beziehungen miteinander vernetzt werden. Dies sind nur zwei Beispiele für die erfolgreiche Arbeit aller Transferhäuser im Aktionsprogramm II.

Die Möglichkeit zum Austausch, die das Netzwerktreffen bot, wurde von allen Anwesenden intensiv genutzt. Die Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses Nienhagen, Simone Welzien, zieht ein positives Resümee: „Ich finde es sehr spannend, andere Häuser mit all ihren Unterschieden kennen zu lernen. Ich nehme auf jeden Fall viele Anregungen mit, von denen ich sicher einige umsetzen werde".