Neues aus dem Bundesprogramm

Netzwerktreffen der Innovationshäuser 2013 in Berlin: Mehrgenerationenhäuser in Kooperation mit Stiftungen und Bürgerstiftungen

Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens der Innovationshäuser
© Netzwerktreffen der Innovationshäuser 2013

Raum zum Austausch und Impulse für die eigene Arbeit: Am 11. und 12. November 2013 fand das Netzwerktreffen der Innovationshäuser zum diesjährigen Thema „Mehrgenerationenhäuser in Kooperation mit Stiftungen und Bürgerstiftungen" in Berlin statt. Seit Beginn des Jahres 2013 werden insgesamt acht Mehrgenerationenhäuser (Braunschweig, Hamburg-Altona, Herne, Stuhr-Brinkum, Salzgitter, Hildesheim, Leipzig und Veringenstadt), sogenannte Innovationshäuser, von der wissenschaftlichen Begleitung des Aktionsprogramms beim Aufbau oder der Weiterentwicklung von Kooperationen mit (Bürger-)Stiftungen individuell beraten. Nun wurden die Fortschritte dieser Mehrgenerationenhäuser gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Bundesfamilienministerium und der wissenschaftlichen Begleitung erörtert und Formen, Inhalte sowie Ziele von Kooperationen mit (Bürger-)Stiftungen diskutiert.

Kooperation schafft Mehrwert für alle Beteiligten

Dass die Kooperation mit einem Mehrgenerationenhaus für eine (Bürger-)Stiftung sehr wertvoll sein kann, zeigen die Erfahrungen von Monika Döhrmann, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Braunschweig: „Stiftungen schätzen die Offenheit und Themenvielfalt in den Mehrgenerationenhäusern. Die Häuser bieten nicht nur Verlässlichkeit, sondern auch einen öffentlichen Raum, über den Stiftungen ihre Themen an Menschen aus allen Altersgruppen und in verschiedenen Lebenslagen adressieren können". Gleichzeitig können Mehrgenerationenhäuser vom Renommee und der Anziehungskraft der (Bürger-)Stiftungen profitieren. „Insbesondere Bürgerstiftungen haben den Vorteil, dass sie Menschen ansprechen, die sich im Stillen freiwillig engagieren wollen", erzählt die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Veringenstadt Johanna Benz, deren Einrichtung am Aufbau einer Bürgerstiftung beteiligt ist.

Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen

In der gemeinsamen Diskussion gaben sich die Teilnehmenden des Netzwerktreffens gegenseitig Anregungen und Impulse für die weitere Gestaltung ihrer Kooperationen. „Vom Austausch auf dem Netzwerktreffen profitieren alle Anwesenden. Gerade wenn es darum geht, Ideen, Konzepte und Vorgehensweisen anderer für die eigene Arbeit zu nutzen", berichtet Daniela Gräf, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Stuhr-Brinkum. Die im Rahmen des Netzwerktreffens gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur den Innovationshäusern 2013 zur Verfügung gestellt, sondern auch für alle anderen Mehrgenerationenhäuser aufbereitet, um so die gewonnenen Erkenntnisse für alle am Aktionsprogramm beteiligten Häuser nutzbar zu machen.