Logo Mehrgenerationenhaus - Startseite des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser
Neues aus dem Bundesprogramm

Mehrgenerationenhäuser stand with Ukraine

Aktuell flüchten zahlreiche Menschen vor dem Krieg in der Ukraine. Sie brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe. Auch die Mehrgenerationenhäuser setzen sich mit großem Engagement für die geflüchteten Menschen ein.

Viele Menschen an unterschiedlichen Tischen in einem großen Raum sitzend

Rund 80 Prozent der bundesweit 530 Mehrgenerationenhäuser engagieren sich im Bereich Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Bereits während der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 haben sie gezeigt, dass sie auf vielfältige Weise Schutzsuchende bedarfsgerecht unterstützen können. Und auch jetzt machen sie sich für die flüchtenden Menschen aus der Ukraine stark. Mithilfe von fast 33.000 in den Mehrgenerationenhäusern freiwillig Engagierten und zahlreichen Partnern vor Ort organisieren sie bedarfsgerechte Hilfen, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

So konzipiert das Mehrgenerationenhaus Michelau beispielsweise eine dezentrale Datenbank, in der Bürgerinnen und Bürger Sachspenden eintragen können. Bis diese wirklich benötigt und dort abgerufen werden, bleiben sie bei den Spenderinnen und Spendern. Das vermindert den logistischen Aufwand. In Zwickau laden die Engagierten Geflüchtete mit Kindern zum Mittagessen ein. Während die Kinder miteinander spielen, können sich die Eltern austauschen und erhalten Informationen zu weiteren Hilfsangeboten. 

Da Unterstützung auch Geld kostet, haben viele Mehrgenerationenhäuser Benefiz-Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Unter dem Motto „Waffeln statt Waffen“ verkauft das Haus der Familie in Offenbach an der Queich zum Beispiel Waffeln, Kaffee und Kuchen. Alle Einnahmen erhält eine Hilfsorganisation, die dafür sorgt, dass das Geld in zielgerichtete Hilfe fließt, die direkt in der Ukraine ankommt. Das brandenburgische Mehrgenerationenhaus Bergschlösschen Spremberg hingegen lud ein zu einer Benefizveranstaltung am 13. März mit kulturellen Beiträgen der Kinder- und Jugendgruppen, einem Kuchenbasar und Friedensballons.

Mit einem Dolmetscher-Pool, einer gut gefüllten Kleiderkammer und durch die Vermittlung von Wohnangeboten von Privatpersonen unterstützt das Mehrgenerationenahaus in Homberg die schutzbedürftigen Menschen.