Neues aus dem Bundesprogramm

Hereinspaziert in Lohfelden

Auf Landshut folgt Lohfelden – bei ihrem Besuch in Hessen trifft Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht auf ein Mehrgenerationenhaus, das mit seinem bunten Programm die Menschen in jedem Alter verbindet.

Gruppenfoto mit Bundesfamilienministerin Lambrecht

Lohfelden wächst – anders als in der Region leben hier am östlichen Stadtrand von Kassel immer mehr Menschen. Sie alle will das Mehrgenerationenhaus mit seinen Angeboten erreichen. Ob in der Fahrradwerkstatt, der Smartphone-Sprechstunde für Seniorinnen und Senioren oder im Offenen Spieletreff – alle sollen hier das für sie passende Mitmachangebot finden. Wie das gelingt, davon konnte sich Ministerin Christine Lambrecht bei ihrem Besuch am 3. August 2021 überzeugen.

Koordinatorin Christina Neuer und Trägervertreter Michael Görner begrüßten die Ministerin und nahmen sie mit zu einer Haustour. Zuhören, was die Menschen vor Ort bewegt, und das Engagement derer wertschätzen, die sich für andere einsetzen – das möchte die Bundesfamilienministerin mit ihren Besuchen in den Mehrgenerationenhäusern erreichen. Sie zeigte sich begeistert von den vielfältigen Angeboten, die viele freiwillig Engagierte in Lohfelden umsetzen.

In Hessen werden 39 von rund 530 Mehrgenerationenhäusern im Rahmen des Bundesprogramms gefördert. Dank der über 3.500 freiwillig Engagierten erreichen sie dort pro Tag über 3.900 Menschen. Für die Gemeinde Lohfelden ist das Mehrgenerationenhaus eine wichtige Unterstützung für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sowie für selbstbestimmtes Leben im Alter.

So betreibt das Mehrgenerationenhaus mit dem Arbeiter-Samariter-Bund eine Tagespflege für Seniorinnen und Senioren. Diejenigen, die weniger Hilfe brauchen, versorgt ein Mittagstisch. Und auch die Kleinsten finden hier jede Menge Abwechslung gegen Langeweile. Während der Pandemie konnten sich Kinder im Rahmen der Aktion „Ein Stück MGH zum Mitnehmen“ zum Beispiel jede Woche mit Bastelmaterial, Rätseln und vielem mehr versorgen.

Und wer mal jemanden zum Reden braucht: Auf der „Schnuddel-Bank“ im Eingangsbereich hören Engagierte zu. Kein Wunder, dass Lohfelden wächst.