Neues aus dem Bundesprogramm

Fachtag zum Thema „Generationenübergreifende Arbeit" im Mehrgenerationenhaus Ingelheim

© Mehrgenerationenhaus Ingelheim

Das tägliche Miteinander und Füreinander verschiedener Altersgruppen und die damit einhergehende generationenübergreifende Arbeit sind das Alleinstellungsmerkmal aller Mehrgenerationenhäuser. Gerade in diesem Bereich haben sich die Häuser als Impuls- und Ideengeber in ihren Standortkommunen bewährt.

Um sich auch gemeinsam mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern zum Thema „Generationenübergreifende Arbeit" auszutauschen, fand am 25. November 2013 ein Fachtag der Mehrgenerationenhäuser im Mehrgenerationenhaus Ingelheim (Rheinland-Pfalz) statt.

Weiterentwicklung des generationenübergreifenden Ansatzes

In Impulsreferaten und Diskussionsrunden wurden die Bedeutung, Wirkung und Chancen der generationenübergreifenden Arbeit der Mehrgenerationenhäuser aus unterschiedlichen Perspektiven näher beleuchtet. Eveline Breyer, Bürgermeisterin von Ingelheim, machte die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser für die kommunale Infrastruktur deutlich: „Mehrgenerationenhäuser sind eine gute Antwort auf den demografischen Wandel. Sie können flexibel, passgenau und unbürokratisch helfen".

Zudem diskutierten die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsgruppen die Frage, wie die generationenübergreifende Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern weiterentwickelt sowie strukturell und nachhaltig in den Kommunen verankert werden kann. Die Veranstaltung hat Bürgermeisterin Eveline Breyer in ihrer Auffassung bestätigt, dass der Mehrgenerationenhaus-Ansatz Vorbildcharakter für Ingelheim aber auch andere Kommunen hat: „Unser Mehrgenerationenhaus stärkt die sozialen Netzwerke und die Nachbarschaftshilfe. Für Ingelheim ist es deshalb von hoher Bedeutung und auch Vorbild für andere Projekte in der Stadt, zukünftig mehrgenerativ zu denken – privat wie institutionell".