Neues aus dem Bundesprogramm

2. Demografiegipfel der Bundesregierung: Mehrgenerationenhäuser als erfolgreicher Handlungsansatz im Rahmen der Demografiestrategie gewürdigt

Demografiegipfel der Bundesregierung, Merkel
© Demografiegipfel der Bundesregierung, Merkel

Am 14. Mai 2013 fand der zweite Demografiegipfel der Bundesregierung in Berlin statt. Dort diskutierten Politikerinnen und Politiker mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ländern und Kommunen sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wie die Folgen des demografischen Wandels bestmöglich gestaltet und auch als Chance genutzt werden können.

Inhaltliche Grundlage bildeten die ersten Ergebnisse der insgesamt neun Arbeitsgruppen zur Demografiestrategie der Bundesregierung „Jedes Alter zählt". Die Arbeitsgruppen hatten sich auf dem ersten Demografiegipfel im Oktober 2012 zu ausgewählten Themenschwerpunkten der Demografiestrategie konstituiert. Ihre Aufgabe ist es, konkrete Handlungsansätze zur Gestaltung des demografischen Wandels zu erarbeiten. Diese ressort- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit wird die Bundesregierung fortsetzen und auf weitere Themenfelder ausdehnen.

Themenübergreifend wurde konstatiert, dass der lokalen Ebene eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Lösungsvorschläge zukommt. In diesem Kontext fanden die Mehrgenerationenhäuser, die Teil der Demografiestrategie der Bundesregierung sind, besondere Erwähnung: Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtete in ihrer Gipfelrede von ihrem Besuch im Mehrgenerationenhaus Langenfeld (Bayern) im März diesen Jahres. Anhand dieses Beispiels erläuterte sie, wie positiv sich die Arbeit eines Mehrgenerationenhauses auf die lokale Infrastruktur auswirken kann.

Unter den Gipfelteilnehmenden war auch der Bürgermeister der mittelfränkischen Gemeinde Langenfeld Reinhard Streng. Er vertrat das beispielhaft erwähnte Mehrgenerationenhaus „Dorflinde", das sich in kommunaler Trägerschaft befindet. „Die Einladung zum Demografiegipfel war für mich eine Ehre und zugleich auch Anerkennung für die Arbeit, die in der „Dorflinde" von allen Aktiven geleistet wird", so Bürgermeister Reinhard Streng.