Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Fotograf(in): Angelika Guss

Gemeinsame Zeit für Groß und Klein

Vergnügliches Treff-Projekt für Kindergartenkinder, ehrenamtliche Bewohnende und Bewohnende der nachbarlichen Pflegeeinrichtung zum gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamer Freizeitgestaltung.

Was war der Hintergrund für das Projekt oder Angebot?

Bereits mehrfach hatten Kita und Seniorenzentrum versucht, eine gewünschte Kooperation mit Leben zu füllen. Die Kooperationspartner waren an den starken Hemmnissen und dem hohen organisations- und Unterstützungsaufwand, rechtlichen Fragen und versicherungstechnischen Details gescheitert. Da alle in getrennten Angeboten auch das zentral liegende MGH nutzen, wurde über einen Ideenworkshop ein Konzept erarbeitet, um die Hemmnisse abzubauen und die Organisation des Angebotes an das MGH zu übertragen. Das MGH sorgte für Geld, Ehrenamtliche und bessere rechtliche Voraussetzungen, um die Älteren mit Ehrenamtlichen und Kita-Kindern gemeinsam abholen zu können und stellt den Raum zur Verfügung.

Was war Ihre Projektidee?

Projektidee war, den Sozialraum stärker miteinander zu verbinden. Über Generationen hinweg Begegnungen und freudvolle Aktivitäten schaffen, in die man sich einbringen kann und an Selbsterfahrung und Kompetenz gewinnt. Durch das Miteinander der unterschiedlichen Teilnehmenden sollte ein „Leitbildprozess“ für das Gebiet in Gang gesetzt werden, der einen gemeinsamen Blick auf die spezifischen Bedarfe berücksichtig und gemeinsame Aktionen und Begegnungen forciert, die in den Alltag einzelner übertragen werden können. Erstes Ziel des Projektes war ein vertieftes, vertrauenbildendes Kennenlernen. Gleichzeitig sollte durch Begleitung und Austausch der Anleitenden den Belastungen durch Verantwortung und Organisation entgegen gewirkt werden.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Die Kooperationspartner treffen sich 14-tägig am Vormittag, die Bewohnenden des Seniorenheims werden von Ehrenamtlichen und Kindern abgeholt, es wird gefrühstückt, gebastelt und gesungen, vorgelesen und geklönt. Einmal im Quartal nehmen alle gemeinsam am Forum der benachbarten Grundschule teil. Am Ende des Treffens werden die Senioren wieder zurückgebracht. Unterstützt wird das Angebot durch Reflektionsrunden und Fortbildungen, vor allem für die ehrenamtlichen, die aus der Bewohnerschaft kommen. Spezifische Herausforderungen durch die hochbetagten Senioren und sensibler Umgang mit den Kindergartenkindern, aber auch bessere Organisation und ein Jahresprogramm mit Fortbildungswünschen werden besprochen. Bei Festen uns Veranstaltungen wirbt die Gruppe um Unterstützende, um noch mehr Ehrenamtliche zu werben. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass mehr Senioren und Kinder an den Treffen teilnehmen können oder ein zweites Angebot stattfinden kann.

Seit wann besteht das Angebot bereits?

Das Projekt läuft bereits im zweiten Jahr und ist im Dauerprogramm des MGH hat wertvoller Baustein der drei Querschnittsziele fest verankert.

familienhORT in der Alpheide
Dürerring 28
31582 Nienburg
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