Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Qualitätskriterien

Entwicklung von Kriterien für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser

Welcher grundsätzlichen Kriterien bedarf es, damit die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in den Kommunen erfolgreich sein kann? Antworten auf diese Frage findet der Schwerpunkt „Qualitätskriterien der Mehrgenerationenhäuser für ihre Arbeit“.

Ziel des Schwerpunkts ist die Entwicklung, Erprobung und Einführung von Qualitätskriterien für die Arbeit aller im Bundesprogramm geförderten Mehrgenerationenhäuser.

Die Qualitätskriterien zielen nicht darauf ab, den Häusern konkrete Vorgaben für die Umsetzung der Förderrichtlinie zu machen. Vielmehr sollen sie ein bundesweit einheitliches Verständnis dafür schaffen,

  • an welchen Grundsätzen sich die Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern orientieren muss und
  • welche Qualifikationen, Vorgehensweisen und Rahmenbedingungen notwendig sind.

Mit Hilfe der Qualitätskriterien wird die Vielfalt der Erfahrungen vor Ort und die Qualität der Arbeit im Programm auch bei Personalwechsel in den Mehrgenerationenhäusern gesichert. Gleichzeitig trägt ein Katalog abgestimmter Qualitätskriterien dazu bei, dass das Konzept der Mehrgenerationenhäuser auf andere Einrichtungen transferiert werden kann.

2017 und 2018 wurden von einer Gruppe von Mehrgenerationenhäusern Qualitätskriterien erarbeitet und dieser Entwurf in einer Bundesveranstaltung für alle Mehrgenerationenhäuser Ende 2018 vorgestellt und diskutiert. 2019 und 2020 wurden die Qualitätskriterien von Mehrgenerationenhäusern modellhaft erprobt, weiterentwickelt und fertiggestellt. Im Mai 2020 wurde der Kriterienkatalog „Qualitätskriterien der Mehrgenerationenhäuser für ihre Arbeit" veröffentlicht.

Der Sonderschwerpunkt wird federführend vom Programmpartner Evaluation durchgeführt und begleitet.