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Bundesprogramm 2017 - 2020

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MGH-Tag 2015: Manuela Schwesig sagt Mehrgenerationenhäusern längerfristige finanzielle Unterstützung zu

Die Bundesregierung will die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser längerfristig sichern. Mit dieser positiven Nachricht eröffnete die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig den Tag der Mehrgenerationenhäuser am 11. September 2015, an dem über 400 Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsprogramms teilnahmen.

Bundesministerin Manuela Schwesig während ihrer Rede

Unter dem Motto „Engagement tut gut?!" fand der Tag der Mehrgenerationenhäuser dieses Jahr als Vorkongress zum Bürgerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck statt.

In einer Rahmenvereinbarung hatten sich das Bundesfamilienministerium, die Fachressorts der Länder und die Kommunalen Spitzenverbände bereits im Mai erstmals zu einem gemeinsamen Engagement für die Mehrgenerationenhäuser bekannt. Die Bundesministerin betonte, dass mit dem Kabinettbeschluss zum Bundeshaushalt 2016 und zum Finanzplan 2015 bis 2019 ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verlängerung des Programms bis Ende 2016 und für eine längerfristige Förderung ab 2017 gelungen sei. Weiter berichtete sie, dass sie den Haushaltsentwurf für das nächste Jahr in den Deutschen Bundestag eingebracht habe und sie zuversichtlich in die Haushaltsverhandlungen gehe. Frau Schwesig sagte: „Ich freue mich besonders, dass die Mehrgenerationenhäuser wieder dabei sind! Im nächsten Jahr werden alle rund 450 Häuser weiter gefördert."

Die Mehrgenerationenhäuser bilden mit ihrer Philosophie des Zusammenhalts der Generationen den Grundstein für die Solidargemeinschaft. Besonders bei der Integration von Flüchtlingen gewinnen die Mehrgenerationenhäuser immer mehr an Bedeutung. „Gut in unserer Gesellschaft ankommen werden die Flüchtlinge nur dann, wenn wir uns um sie kümmern. Ich bin stolz darauf, dass sich so viele Mehrgenerationenhäuser schon für Flüchtlinge engagieren ", so die Bundesministerin.

Darüber hinaus wies Frau Schwesig darauf hin, dass diese Herausforderung nur bewältigt werden könne, wenn Ehrenamtliche durch Hauptamtliche begleitet werden. „Engagement tut gut - aber, wenn wir ehrlich sind: Ein Ehrenamt kann auch belasten! ", so die Ministerin. Sie mahnte an, dass freiwillig Engagierte auch darauf achten sollten, selbst nicht zu kurz zu kommen. Wie Überforderung vorgebeugt werden kann und welcher Rahmenbedingungen es für ein befriedigendes und dauerhafteres Engagement bedarf, diskutierte Dr. Eckart von Hirschhausen anschließend mit Expertinnen und Experten und den Gästen.