Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Franziska Giffey besucht das Mehrgenerationenhaus Bad Rodach

Am 30. August machte sich Franziska Giffey einen persönlichen Eindruck von der erfolgreichen Arbeit des dienstältesten Mehrgenerationenhauses in Bayern.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey spricht mit Kindern und einer Seniorin an einem Tisch im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach.

Bildnachweis: BMFSFJ/photothek/Inga Kjer

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey machte sich am 30. August auf ihrer Sommerreise durch die Republik einen persönlichen Eindruck von der erfolgreichen Arbeit des dienstältesten Mehrgenerationenhauses in Bayern. Seit 2006 begegnen sich im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach Menschen, die sich austauschen, unterstützen, voneinander lernen und miteinander lachen.

Bei einem einstündigen Hausrundgang informierte die Bundesfamilienministerin sich über das bunte Leben und Wirken im Haus. „Von der Krabbelgruppe für Familien bis hin zum Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren – für jede Generation steht etwas im Veranstaltungskalender“, so Nicole Voigt, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Freiwillig Engagierte kamen mit der Ministerin ins Gespräch und stellten ihr verschiedene Angebote des Mehrgenerationenhauses vor. Ob Kursleitung, Gartenpflege, Kinderbetreuung, Lesepaten oder als helfende Hand bei Festen und anderen Veranstaltungen – die Auswahl an Tätigkeitsfeldern ist groß.

Das Mehrgenerationenhaus Bad Rodach ist in ein breites Netzwerk aus Unterstützerinnen und Unterstützern eingebunden. Franziska Giffey hob hervor, dass dies für alle Mehrgenerationenhäuser wichtig ist. Sie werden nicht nur vom Bundesprogramm finanziell getragen, sondern z.B. auch von weiteren Bundesprogrammen, Länderprogrammen, kommunalen Mitteln, Eigenmitteln oder Spenden. Für jeden Euro, mit dem der Bund die Mehrgenerationenhäuser fördert, werden weitere öffentliche und private Mittel in Höhe von 3,60 Euro für ihre Arbeit bereitgestellt.

„Ich bin beeindruckt davon, welche Folgewirkung unsere Bundesförderung hat. Und es freut mich, dass die Arbeit der Häuser auch seitens vieler öffentlicher wie privater Geldgeber geschätzt und vor allem gefördert wird. So kann sich auch der größte Gewinn der Mehrgenerationenhäuser – die Zeit und die Kompetenz, die die Menschen hier einbringen, weiter summieren und alle profitieren!“ so die Ministerin.

Auch Tobias Ehrlicher, erster Bürgermeister von Bad Rodach ist begeistert: „Das Geld für das Mehrgenerationenhaus ist sehr gut angelegt. Das Haus ist Knotenpunkt für freiwilliges Engagement und leistet eine hervorragende Arbeit für Klein und Groß.“ Die Mittel, die in das Mehrgenerationenhaus hineinfließen, wirken über das Haus hinaus. Alles, was in die Stärkung des Zusammenhalts vor Ort investiert wird, dient letztlich der gesamten Region. Wer sich im Mehrgenerationenhaus engagiert, trägt weiter, was die Gesellschaft voranbringt: Engagement, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen.

 

Lesen Sie hier auch die Pressemittelinung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.