Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Erkenntnisse

Um die Ergebnisse und Erfolge der Aktivitäten in den Mehrgenerationenhäusern  messen zu können, werden im Bundesprogramm unterschiedliche Verfahren und Instrumente genutzt:

 

Jährliches Monitoring

Die Fachlich-inhaltliche Begleitung führt im Bundesprogramm ein jährliches Monitoring durch, in dessen Rahmen ausführliche Grunddaten zu den Häusern, deren Ressourcen und der inhaltlichen Umsetzung der Programminhalte erhoben werden. Ziel ist es, die konkrete Arbeit der einzelnen Einrichtungen und deren aktuellen Entwicklungsstand abzubilden. Dazu sind Fragen zu den Nutzerinnen und Nutzern und einzelnen Zielgruppen, zu Angeboten in den verschiedenen Handlungsfeldern sowie zum Umsetzungsstand der Querschnittsziele vorgesehen. Das erste Monitoring findet im Januar 2018 statt.

 

Befragungen

Neben dem Monitoring führt die Fachlich-inhaltliche Begleitung nach Bedarf und inhaltlicher Schwerpunktsetzung verschiedene Befragungen durch. Diese sollen Erkenntnisse zu konkreten Fragestellungen und einzelnen Teilbereichen der Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern liefern. Gleichzeitig können so gute Praxisbeispiele in bestimmten Arbeitsbereichen der Häuser identifiziert und allen Einrichtungen zugänglich gemacht werden.

 

Auch die Evaluation führt Erhebungen bei allen zentralen Akteuren der Mehrgenerationenhäuser und ihres Umfelds durch. So werden die Koordinatorinnen und Koordinatoren jährlich und Freiwillig Engagierte, Nutzerinnen und Nutzer ebenso wie die ko-finanzierenden Kommunen jeweils zwei Mal während der Gesamtlaufzeit des Programms von der Evaluation schriftlich befragt. Persönliche Interviews, u. a. im Rahmen von Vor-Ort-Fallstudien bei ausgewählten Häusern, sollen zudem vertiefend Auskunft über Ansätze, Angebote, Herausforderungen und Wirkungen geben. Ziel der Analysen ist es u. a., empirisch gestützt gute Praxis abzuleiten und für den Transfer aufzubereiten. Auf jährlichen Fachtagen mit Vertreterinnen und Vertretern von Mehrgenerationenhäusern, diversen  Workshops und einer Bundesveranstaltung im Sonderschwerpunkt „Qualitätskriterien“ werden zudem Zwischenergebnisse mit verschiedenen Akteuren und Partnern des Bundesprogramms reflektiert und es wird gemeinsam an der Weiterentwicklung des Programmes gearbeitet.