Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Mehrgenerationenhaus Phoenix feiert am Tag der Nachbarn seinen 10. Geburtstag

Am 25. Mai feierte das Mehrgenerationenhaus Phoenix in Berlin-Zehlendorf sein zehnjähriges Jubiläum. Dieser Tag ist gleichzeitig der europäische Tag der Nachbarn, der 1999 in Paris als "Fest der Nachbarn" ins Leben gerufen wurde. Nur vier Jahre später entwickelte sich daraus der „Europäische Tag der Nachbarschaft“, der mittlerweile jährlich etwa 30 Millionen Menschen aus 36 Ländern zusammenbringt.

Am 25. Mai feierte das Mehrgenerationenhaus Phoenix in Berlin-Zehlendorf sein zehnjähriges Jubiläum. Dieser Tag ist gleichzeitig der europäische Tag der Nachbarn, der 1999 in Paris als "Fest der Nachbarn" ins Leben gerufen wurde. Nur vier Jahre später entwickelte sich daraus der „Europäische Tag der Nachbarschaft“, der mittlerweile jährlich etwa 30 Millionen Menschen aus 36 Ländern zusammenbringt.


Bei schönstem Sonnenschein trafen sich mehr als hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um gemeinsam das Jubiläum des Hauses im Südwesten Berlins zu feiern. Das breitgefächerte Programm hatte für Jung und Alt Vieles zu bieten. Interessierte konnten bei einer Vernissage selbstgemalte Bilder bewundern oder sich im Alfa-Mobil über Alphabetisierung und Lese- und Schreibkurse informieren. Sogar der Clown „Ingo Bingo“ war extra für das Fest engagiert worden und unterhielt mit Jonglage und auf dem Einrad vor allem die jüngeren Gäste, die auch selbst in das Programm eingebunden wurden. Manche halfen dem Clown auf sein Gefährt, andere trommelten im Takt zu seinen wagemutigen Tricks.


„In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam bewiesen, dass aus einer wenig genutzten Jugendfreizeitstätte eine ganze Menge werden kann“, so Koordinator Timm Lehmann bei der Eröffnung des Fests in Richtung der Anwesenden, die dem Haus mitunter schon seit Jahren die Treue halten. „Mit eurer Hilfe haben wir das Experiment gewagt und das Mehrgenerationenhaus Phoenix zu unserem Wohnzimmer im Kiez gemacht.“ Und der Name ist Programm. Das gemütlich eingerichtete Haus mit einem großen Garten lädt seit 2008 Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht ein. Aktuell nutzen rund 150 Besucher pro Tag die Angebote des Hauses. Besonders dankte Koordinator Lehmann dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das durch die jährliche Förderung die Arbeit des Hauses stützt.


Paloma Miersch, zuständige Referatsleiterin im Bundesfamilienministerium, freute sich über die warmen Worte, benannte als bedeutende Stütze der Mehrgenerationenhäuser aber vor allem die Menschen, die sich in den Häusern engagieren: „Ich bedanke mich bei den mehr als 60 freiwillig Engagierten, die eine sehr bedeutsame Arbeit für das Mehrgenerationenhaus Phoenix und für ihre Mitmenschen leisten.“ In ganz Deutschland sind es mehr als 33.000 Freiwillige, die sich in Mehrgenerationenhäusern engagieren.


Ein besonderer Gast war Irmgard von zur Mühlen, die in Begleitung von zwei Generationen, Tochter und Enkel, kam: die Patin des Hauses engagiert sich langjährig in verschiedenen Funktionen im Phoenix. Zur Jubiläumsfeier hatte viele selbstgemalte Bilder im Gepäck, die auf reges Interesse gestoßen sind.


Nach der Vernissage und einer Filmvorführung durften die Gäste noch das Tanzbein schwingen. Im Saal des Hauses gab es Livemusik aus verschiedenen Generationen – die Jugendband no name und die Erwachsenenband Rednecks. Was man an den Gesichtern der Besucherinnen und Besucher des Festes ablesen konnte, fasste Koordinator Lehmann noch einmal in Worte. Er lud alle Anwesenden ein, auch künftig im Mehrgenerationenhaus vorbeizukommen. „Aber“ betont er: „Passen Sie auf: Phoenix macht süchtig!“