Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Da steckt Musik drin – Netzwerken auf Landesebene

Seit 2011 gibt es die Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser in Brandenburg, die seit ihrem Bestehen ...

Auf dem Foto sind 21 Mitglieder der LAG Brandenburg abgebildet.

Gruppenbild der LAG Brandenburg/Foto: Martin Siegert

Seit dem Jahr 2011 gibt es die Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser in Brandenburg (LAG). Seit ihrem Bestehen können die Aktiven auf viele Erfolge und vor allem ein starkes Netzwerk stolz sein.
Die LAG hat in den vergangenen Jahren eine stabile Struktur aufgebaut, über die das Wissen und die Erfahrungen der einzelnen Mehrgenerationenhäuser gebündelt und ausgetauscht werden.

Durch die enge Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg erfolgt nun schon seit Jahren ein reger Austausch zwischen den Mehrgenerationenhäusern und der Landespolitik. Im Jahr 2015 konnte so auch die Servicestelle LAG MGH geschaffen werden. Die Servicestelle wird vom Landesfamilienministerium gefördert und unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft auf verschiedenen Ebenen wie beispielsweise der Öffentlichkeitsarbeit, der Koordinierung des Wissenstransfers oder auch bei den Strategiegesprächen mit dem Ministerium.

„Kommunikation ist das A und O unserer Arbeit“, sagt Karlheinz Richter von der Servicestelle, „Man muss sich für gute Kooperationen und ein stabiles Netzwerk als verlässlicher, vertrauenswürdiger Partner etablieren.“ Richter war Koordinator des Mehrgenerationenhauses Nuthetal, bevor er die Servicestelle übernommen hat, und von Beginn an in der LAG aktiv. Er ist durch die kontinuierliche Arbeit mit den Mehrgenerationenhäusern gut vernetzt und kann seine Vernetzungserfahrungen an die Kolleginnen und Kollegen weitergeben. „Wir konnten als Landesarbeitsgemeinschaft zeigen, dass in den Mehrgenerationenhäusern gute und zuverlässige Arbeit geleistet wird. Dadurch haben wir nun auch auf landespolitischer Ebene eine Stimme, die zählt“, so Richter weiter. Die LAG wird beispielsweise regelmäßig zu den Sitzungen des Sozialausschusses eingeladen und findet dort Gehör.

Viermal im Jahr trifft sich die LAG der Mehrgenerationenhäuser in Brandenburg, um sich miteinander auszutauschen, gemeinsame Weiterbildungen durchzuführen und Strategien zu entwickeln.

In diesem Jahr kann die LAG auf gleich drei Höhepunkte der gemeinsamen Arbeit blicken: Der erste Höhepunkt ist die Produktion einer gemeinsamen Broschüre der Brandenburger Mehrgenerationenhäuser, die in diesem Monat in Druck geht. Auch hier unterstützt das Brandenburger Familienministerium die LAG.
Der zweite Höhepunkt kommt dann im Frühsommer: Am 21. Juni führt die LAG den Fachtag „Demografie konkret – Wie können Mehrgenerationenhäuser den demografischen Wandel in ihren Kommunen mitgestalten?“ durch. Die Veranstaltung knüpft an den Fachtag „Demografie konkret“ vom September 2017 im Bundesfamilienministerium an, zu dem 60 Vertreterinnen und Vertreter aus den Mehrgenerationenhäusern aller Länder nach Berlin gekommen waren.

Der dritte Höhepunkt des Jahres ist ein musikalischer, den die LAG zusammen mit Kurt Baller ins Leben gerufen hat. Im Herbst 2017 ist in der LAG die Idee entstanden, die Mehrgenerationenhäuser auch akustisch in die Köpfe der Menschen zu bringen. „Das Ziel war ein Ohrwurm, den jede und jeder mitsingen kann“, sagt Karlheinz Richter. „Auch hier konnten wir auf unser Netzwerk zurückgreifen und haben Kurt Baller, der uns bei Text und Melodie unterstützt hat, schnell gewinnen können.“ Die Aufnahme wurde unter professionellen Bedingungen von Profis und Laien aller Generationen eingespielt. Sie können sich den Song hier anhören. Die LAG hat dabei über Brandenburg hinaus geschaut und stellt den Song auch den anderen Mehrgenerationenhäusern des Bundesprogramms zu Verfügung, damit auch dort das Lied gesungen, gespielt und verbreitet werden kann.