Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Sonderschwerpunkt

Qualitätskriterien für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser

Welcher grundsätzlichen Kriterien bedarf es, damit die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in den Kommunen erfolgreich sein kann? Antworten auf diese Frage sollen im  neuen Schwerpunkt „Qualitätskriterien für Mehrgenerationenhäuser“ gefunden werden.

Ziel des Schwerpunkts ist die Entwicklung, Erprobung und Einführung von einheitlichen Qualitätskriterien für die Arbeit aller im Bundesprogramm geförderten Mehrgenerationenhäuser.

Die Qualitätskriterien zielen nicht darauf ab, den Häusern konkrete Vorgaben für die Umsetzung der Förderrichtlinie zu machen. Vielmehr sollen sie ein bundesweit einheitliches Verständnis dafür schaffen,

  • an welchen Grundsätzen sich die Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern orientieren muss und
  • welche Qualifikationen, Vorgehensweisen und Rahmenbedingungen notwendig sind.

Mit den Qualitätskriterien sollen die Vielfalt der Erfahrungen vor Ort und die Qualität der Arbeit im Programm auch bei Personalwechsel in den Mehrgenerationenhäusern gesichert werden. Gleichzeitig soll ein Katalog abgestimmter Qualitätskriterien dazu beitragen, dass das Konzept der Mehrgenerationenhäuser auf andere Einrichtungen transferiert werden kann.

Die Qualitätskriterien sollen von ausgewählten Mehrgenerationenhäusern erarbeitet, den anderen Häusern präsentiert und mit ihnen diskutiert und in einer Erprobungsphase in des Bundesprogramm implementiert werden. Die ausgewählten Häuser im Schwerpunkt arbeiten – wie alle anderen Häuser – auf der Grundlage der Förderrichtlinie zum Bundesprogramm, werden jedoch gesondert begleitet. Eine erste Fassung der Qualitätskriterien soll voraussichtlich 2018 erstmals vorgestellt werden. Der Sonderschwerpunkt wird federführend von dem noch auszuwählenden Programmpartner Evaluation durchgeführt und begleitet.