Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser - Paten und Partnerschaften

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Paten und Partnerschaften

Prominente Unterstützung

Vom ehemaligen Bundesminsiter Karl Theodor zu Guttenberg über den Unternehmer Toni Meggle bis hin zur Schauspielerin Mariella Gräfin Faber-Castell – sie alle engagieren sich für Mehrgenerationenhäuser. Seit Beginn des Aktionsprogramms im Jahr 2006 haben die bundesweit 500 Häuser eine Vielzahl an so genannten Paten für sich gewinnen können. Meist sind es bekannte Akteure aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die das Programm aktiv unterstützen, oftmals aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger lokaler Institutionen, die eine Patenschaft übernehmen.

Ziel ist es, dass jedes Haus mindestens einen Paten oder eine Patin bekommt. In der Auswahl der Patenschaften sollen sich verschiedene Generationen, Lebensentwürfe und Kulturen widerspiegeln. Die Patinnen und Paten sind den Häusern von Anfang an eng verbunden, nehmen an Veranstaltungen und Projekten Teil und begleiten die Entwicklung „ihres" Hauses. Zugleich verhelfen sie dem Mehrgenerationenhaus zu mehr Aufmerksamkeit in der Region und darüber hinaus.

Gemeinsam erfolgreich

Die lokale Vernetzung der Mehrgenerationenhäuser ist eines der Hauptziele des Aktionsprogramms. Denn starke Kooperationspartner spielen für die Häuser eine tragende Rolle. Die Erkenntnisse der Wirkungsforschung der letzten Jahre belegen, dass die Mehrgenerationenhäuser eine Vielzahl unterschiedlicher Partner für sich und ihre Projekte gewinnen konnten. Und es werden immer mehr: Im Jahr 2009 brachten es die 500 Mehrgenerationenhäuser auf über 23.000 Kooperationspartner. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 46 Allianzen pro Haus. Dieser Wert lag im Jahr 2008 noch bei 38 Partnern.

Dabei kommen die Kooperationspartner aus ganz unterschiedlichen Einrichtungen. Unternehmen und Wirtschaftsverbände bilden mit 22 Prozent die größte Gruppe, gefolgt von Vereinen, Initiativen und kommunalen Stellen. Durch die jeweiligen Partnerschaften können die Häuser ihre Angebote verbessern, ihr Angebotsspektrum erweitern und neue Zielgruppen erschließen. Im Gegenzug haben auch die Mehrgenerationenhäuser ihren Partnern einiges zu bieten. So kann im Rahmen einer Kooperation beispielsweise das bürgerschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens gefördert werden. Ebenso schaffen die Häuser oftmals passgenaue und flexible Kinderbetreuungsangebote, die sich gezielt am Bedarf der Belegschaft eines Unternehmens orientieren. Gleichzeitig fördert die enge Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen sowie mit Initiativen den Ausbau bedarfsgerechter Dienstleistungen vor Ort und stärkt die kommunale Zusammenarbeit.

Die Zusammenarbeit reicht von einmaligen Kontakten bis hin zu kontinuierlichen Kooperationen, die Jahre währen. Ein gutes Beispiel: Die Partnerschaft zwischen dem bekannten Outdoor-Hersteller Timberland und dem Mehrgenerationenhaus „Unter den Arkaden" in München. Ob Seniorengarten oder Kleidertauschbörse – seit Beginn der Partnerschaft vor vier Jahren sind eine Vielzahl von gemeinsamen Projekten entstanden und beide Partner profitieren gleichermaßen.


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