Paten- und Partnerschaften
Der TV-Moderator Peter Escher vom MDR („Ein Fall für Escher“) ist es für das Mehrgenerationenhaus Lutherstadt Eisleben. Bundesminister Horst Seehofer ist es in Ingolstadt. Die Unternehmerin Karin Ahrens („Kaufhaus Ahrens“) ist es für das Haus in Marburg. Professor Muff, der das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim leitet, ist es in Ingelheim am Rhein.
Sie alle sind Patinnen und Paten für jeweils ein Mehrgenerationenhaus, für das sie sich persönlich stark machen.
Diese kleine Auswahl an bekannten Persönlichkeiten zeigt: Die Mehrgenerationenhäuser konnten bereits eine ganze Reihe von Prominenten für sich gewinnen. Oftmals sind es auch engagierte Bürgerinnen und Bürger lokaler Institutionen, die eine Patenschaft übernehmen.
Letztlich soll jedes Haus mindestens einen Paten oder eine Patin haben – das sind meist Akteure aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die ein Haus vor Ort und damit das Aktionsprogramm insgesamt unterstützen. In der Auswahl der Patenschaften sollen sich verschiedene Generationen, Lebensentwürfe und Kulturen widerspiegeln.
Die Patinnen und Paten sind dem Haus von Anfang an verbunden, sind bei der jeweiligen Auftaktveranstaltung dabei und begleiten die Entwicklung des Hauses. Sie verhelfen dem Mehrgenerationenhaus zu positiver Aufmerksamkeit in der Region und darüber hinaus.
Partnerschaften
Mehrgenerationenhäuser und Unternehmen vor Ort haben zahlreiche Möglichkeiten, zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Zum Beispiel durch Kooperationen bei Dienstleistungen, durch Sachspenden oder Sponsoring. Auch hier gilt das Prinzip der Mehrgenerationenhäuser: Es ist ein Geben und Nehmen und im Ergebnis profitieren beide Seiten von mehr Leistung, mehr Leben und einer starken Gemeinschaft vor Ort.
Die Wirtschaft macht mit
Angestellte der Deutschen Bank bereiten im Mehrgenerationenhaus Offenbach die Jugendlichen mit einem Bewerbungstraining auf den Einstieg ins Berufsleben vor. Dazu spendet das Finanzunternehmen Arbeitsmittel für den täglichen Bedarf, zum Beispiel Laptops.
Die Region profitiert
Das Mehrgenerationenhaus Buxtehude arbeitet gleich mit einer Reihe von Firmen aus dem Ort zusammen und bietet ihnen maßgeschneiderte Kinderbetreuung an. Das freut Unternehmer wie Erwin Freundeberg, der das örtliche Geschäft „Gemischtwaren Altkloster“ besitzt. „ Ein eigener Betriebskindergarten hat sich für uns nie gelohnt. Jetzt bringen wir die Kinder ins Mehrgenerationenhaus, wo sie gut betreut werden. Dafür unterstützen wir das Haus mit einer Spende – über den Betrag für den Kindergarten hinaus“, sagt der 65-Jährige.
Das Pharmaunternehmen „GlaxoSmithKline" (GSK) und der Outdoorausstatter „Timberland“ sind zwei tatkräftige Firmen, die dem Mehrgenerationenhaus München zur Seite stehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Unternehmen haben dort unabhängig voneinander bereits den Vorplatz begrünt, Wohnungen renoviert und auch sonst dem Haus mehrfach unter die Arme gegriffen.
Starke Leistung aller Partner
In Stuttgart engagiert sich die „Allianz Lebensversicherung- AG“ auf vielfältige Weise für das Mehrgenerationenhaus. Ziel der Kooperation ist es, Wissen und Erfahrungen aus den jeweiligen Arbeitsbereichen und Lebenswelten auszutauschen und wechselseitig zu nutzen – zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerpunkte der finanziellen Förderung sind vor allem Bildungsangebote für Familien und der Dialog zwischen Jung und Alt. Dabei bringen sich auch Auszubildende des Unternehmens sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihr freiwilliges Engagement regelmäßig in Projekte ein.
Die vielen Partnerschaften zwischen Mehrgenerationenhäusern und lokalen Firmen zeigen, wie fruchtbar dieser Austausch für beide Seiten ist – und es werden immer mehr. Mit jedem Haus, das seine Arbeit in den kommenden Monaten aufnimmt, werden neue Partnerschaften geschlossen.
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