Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser - Mit Hip Hop gegen Gewalt

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Mit Hip Hop gegen Gewalt

18.05.10

Quelle: Online

"Mit Hip Hop gegen Gewalt" ist ein interkulturelles Angebot, um benachteiligte Jugendliche und Kinder aus Familien mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern.

"Wir wollen Stärken stärken, indem wir Räume zum kreativen Arbeiten schaffen, in denen sich soziale und kulturelle Grenzen zwischen Jugendlichen nivellieren", sagt Steffen Kuby, der dieses Konzept entwickelt hat.

Als Module werden angeboten: Selbstbehauptungstraining, Songwriting, Musikproduktion, DJing, Gesangsunterricht und Tanzworkshop.

Hierzu wurde im Untergeschoss des Mehrgenerationenhauses ein professionelles Tonstudio mit Regieraum und seperater Gesangskabine eingerichtet. Hier wird es außerden einen Tanzraum zum Einstudieren der Choreographien geben, der vollständig renoviert und stilgerecht gestaltet wird.

Als Studio- und Tontechniker arbeitet der 27-jährige Enrico Markx, der unter dem Pseudonym "Quazee Beats" bekannt ist. Mit dem Produzenten-Duo "Quarim" und "CrateDiggers" ist er seit 11 Jahren in der Szene als Hip Hop Produzent, Songwriter und Rapper tätig. Mit seiner Erfahrung will er Interessierte unterstützen und fördern.

Ein professionelles Gesangstraining bietet Helga Kaufmann an, um Stimmpräsenz und Atemtechnik zu verbessern.

Für Projektleiter Steffen Kuby steht die Entwicklung der sozialen Kompetenz der Jugendlichen bei "Mit Hip Hop gegen Gewalt" im Mittelpunkt. Die Jugendlichen lernen, sich selbst zu reflektieren und ihr Selbstbewusstsein mittels Aktion, Spass, Erlebnis und Förderung der Kreativität zu steigern. Koordination und bewusstes Einsetzen der Körpersprache werden in Verbindung mit Gesangs- und Tanzunterricht, Songwriting, Video- und Musikproduktion erlernt.

In Selbstbehauptungstrainings treten Jugendliche bewusst aus der Opferrolle heraus, ohne die Täterrolle zu übernehmen. "Konfliktsituationen zu vermeiden und sich in Krisensituation adäquat zu verhalten, sich der eigenen Stärken bewusst werden, ist eines der zentralen Anliegen des Projekts", so Kuby.


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