Vom Stoffrest zum Unikat
17.02.10
Quelle: Online
Ein Aktives Freizeitangebot entsteht im Geschwister-Scholl-Heim / Mehrgenerationenhaus. Treffpunkt Nähwerkstatt schafft mit offenem Zugang flexible Einstiegsmöglichkeiten. Spendenaufruf für Anschaffungen.
Fähigkeiten testen und erweitern und nicht zuletzt die Wertschätzung der eigenen Kompetenz stärken. Weit entfernt von einem normalen Nähkurs wird sich das neue Projekt gestalten. "Alles beginnt mit der Raumgestaltung. Er soll eine Wohlfühlphase vermitteln". Toralf Proßig, selbst gelernter Herrenmaßschneider, hat das Ziel fest vor den Augen.
Das Projekt soll auf ganz eigene Weise das Gefühl für Formen und Variationen vermitteln. Jugendliche können unter fachlicher Anleitung Taschen, Kissen, Patchwork (wörtlich "Flickwerk") oder andere Dinge, vom Entwurf bis zum letzten Nadelstich, selbst anfertigen. Mehr noch soll möglich sein. "Hier geht es nicht nur darum, eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu schaffen. Für die Teilnehmer kann das durchaus eine Art Berufsvorbereitung sein. Mädchen können sich in diesem Bereich orientieren und sehen, wo ihre Stärken liegen", ist sich Markus Edom, Leiter der Einrichtung, sicher. Aber nicht nur Jugendliche sind herzlich willkommen. Das Mehrgenerationenhaus bietet Interessenten aus allen Altersgruppen die Möglichkeit der Teilnahme.
Bis dahin sind noch einige Vorbereitungen notwendig. Die Anschaffungskosten sollen so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb ergeht gleichzeitig der nachfolgende Spendenaufruf:
Gesucht werden ganz dringend gut erhaltenen Nähmaschinen, Drei- oder Vierfaden Overlock-Kettelmaschinen, Overlockgarne in allen Farben, normale Nähgarne, Schneider- und Zackenscheren, Schneiderkreide sowie Bandmaße, Nadeln, Dampfbügeleisen und Bügelbretter, Zuschneidetische und Schneiderpuppen. Nähere Informationen oder Anfragen unter Telefon 03601-812390 oder stadtjugendhaus@googlemail.com.
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