Wer wir sind
Wie alles begann .... 1985
Im Oktober 85 hatten 13 Döhrener Frauen "genug davon, im Winter frierend auf Spielplätzen zu sitzen, um sich mal in größerer Runde treffen zu können". Ein beheizter Treffpunkt musste her, da die Frauen erkannt hatten "dass alles viel besser klappt, wenn man gemeinsam auf die Kinder aufpasst".
Mit 46,00 DM Startkapital, Naivität und Enthusiasmus wurde das Mütterzentrum e.V gegründet. Eine drei Zimmerwohnung wurde angemietet, die bald vor Besuchern aus allen Nähten platzte.
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An neuen Zielen arbeiten!
Die Organisatorinnen des Mütterzentrums (MZ) in Hannover/Döhren müssen kürzer treten. Das Raumangebot setzt ihren Initiativen enge Grenzen. Drei Jahre nach der Gründung der in Hannover bislang einzigartigen Einrichtung, ist das Programm schmaler denn je. Der gemeinsame Mittagstisch, für viele Mütter willkommene Abwechslung vom familiären Einerlei, kann nicht mehr angeboten werden. Durch Belegung einzelner Gruppen in unseren Räumlichkeiten muß das breite Programm abgespeckt werden. "Qualität des Lernens ist sonst nicht mehr möglich", sagt Ulla Ricklefs.
Neue Räume werden gesucht!
Vernetzung und Kooperationen
Mit vielen Verbänden, Institutionen und Parteien arbeiten wir von den Anfängen
unseres Mütterzentrums an zusammen und sind mit allen vernetzt.
Der Umbau
Nach langem Umbau, aus einer alten Druckerei ein Mütterzentrum zu "basteln",
kann nun der Betrieb wieder auf vollen Touren fahren.
Unsere Angebote und der Besucherstrom haben sich locker verdoppelt.
Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe konnten zusätzlich ins Angebot aufgenommen
werden.
Finanzielle Sorgen und Nöte sind "vorerst" ausgestanden.
Ziele neu stecken!
Das Mütterzentrum Hannover-Döhren e.V. ist ein selbstorganisierter Treffpunkt,
ein öffentliches Wohnzimmer.
Hier können sich alle treffen, klönen, Rat suchen und die Seele baumeln lassen
etc.
Wir wollen Frauen fördern, ihre Interessen wahrnehmen. Wir wollen am
öffentlichen Leben teilnehmen, d.h. mitreden und arbeiten. Dabei legen wir
Wert auf unsere Parteilosigkeit.
Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe und schaffen Raum für Kontakte,
Erfahrungsaustausch, zum Sich-Ausprobieren. Bei uns können Frauen durch ihre
ehrenamtliche Arbeit an Selbstbewusstsein gewinnen, Erfahrungen sammeln,
Verantwortung übernehmen und sich fit machen für einen Wiedereinstieg in das
Berufsleben.
Ab dem 01.10.2004 werden wir ein Mehrgenerationenhaus des Landes sein.
Auftaktveranstaltung MGH 2007
Am 15.06.2007 war wieder ein Meilenstein erreicht. Rita Pawelski MdB hat unser
Haus offiziell, mit der Übergabe eines Schildes als Mehrgenerationenhaus des
Bundes, eröffnet. Im Anschluß daran wurde ein Sommerfest mit dem Mini-Club
gefeiert. Es war wieder einmal ein bunter, politischer, sehr schöner Tag.
Begegnung zwischen Jung und Alt
Unsere Gesellschaft verändert sich. Menschen vereinsamen, Familien zerfallen,
entlohnte Arbeit wird fordernder, während die Zahl der Arbeitsstellen abnimmt.
Daraus ergeben sich Probleme. Gleichzeitig ziehen sich Länder und Kommunen aus
der Finanzierung von Lösungsansätzen zurück.
Das damals niedersächsische Konzept, jetzt bundesweit, der
Mehrgenerationenhäuser versucht auf diese Veränderungen eine Antwort zu geben.
Selbsthilfe und nachbarschaftliche Unterstützung sind gefragt, um neue
Sicherheiten im Umfeld wachsen lassen zu können.
Wir vom Mütterzentrum/ Mehrgenerationenhaus Döhren e.V. schaffen
Begegnungsmöglichkeiten zwischen Jung und Alt, aus denen sich soziale Netze
entwickeln.
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