Vernetzung und Kooperation mit Kommunen und Unternehmen
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser, die Mehrgenerationenhäuser leben von Menschen, die sich für andere stark machen und die sich mit Zeit, aber auch mit Erfahrung und Kontakten einbringen. Besonders profitieren die Häuser von Partnerschaften mit der lokalen Wirtschaft oder der Gemeinde. Fast jedes Haus ...
Mehrgenerationenhäuser erweitern aktiv die Zahl ihrer Kooperationspartner
Auch vor dem Hintergrund knapper finanzieller Ressourcen benötigen
gemeinnützige Einrichtungen starke Partner, um die Qualität ihrer Leistungen zu
halten oder zu verbessern. Über 23.000 vorwiegend bilaterale Kooperation,
darunter viele mit Unternehmen und kommunalen Einrichtungen, tragen
entscheidend dazu bei, das Weiterbestehen der Mehrgenerationenhäuser und ihrer
Angebote zu sichern.
Nachhilfe für den Start ins Berufsleben: das Patenschaftsmodell Offenbach
Erfolgreiche Unterstützung für Berufseinsteiger: Das setzt das
Mehrgenerationenhaus Offenbach seit 2004 gemeinsam mit Partnern aus Kommune und
Unternehmen um. Das Patenschaftsprojekt für Jugendliche will Hauptschülern den
Übergang ins Berufsleben erleichtern.
Mit vereinten Kräften Veränderungen bewirken
Im brandenburgischen Königs Wusterhausen engagieren sich die Mitarbeiter des
Mehrgenerationenhauses gleich in mehreren Kooperationen, die das Leben für
jüngere und ältere Menschen in der Kleinstadt attraktiver gestalten.
„Sich stärker vernetzen, um Kräfte zu bündeln"
Partnerschaften machen stark - das wissen auch die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Mehrgenerationenhäuser sowie die Akteure in Kommunen und
Wirtschaft. Doch wie lässt sich ihr Zusammenspiel noch verbessern? Die
Politikwissenschaftlerin Annette Zimmer antwortet auf Fragen zu sogenannten
trisektoralen Kooperationen. Die Professorin lehrt an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster. Ihr Forschungsschwerpunkt sind gemeinnützige
Organisationen in der Zivilgesellschaft.
„Das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen"
Im Nordosten von Karlsruhe liegt das Mehrgenerationenhaus Stutensee. Als
gemeinnütziger Verein ist es ganz besonders auf die Kooperation mit Kommunen
und Unternehmen angewiesen. Im Gespräch erläutert Klaudia Dworschak, die
Leiterin des Hauses, warum alle Partner von der Zusammenarbeit profitieren.
„Wir arbeiten Hand in Hand"
Hendrik Sommer ist Bürgermeister im brandenburgischen Prenzlau. Im vergangenen
Juni übernahm der 39-Jährige die Schirmherrschaft für das dortige
Mehrgenerationenhaus. Als "Mann der Wirtschaft mit sozialem Herzen", wie der
ehemalige Fachamtsleiter für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften
sich selbst beschreibt, möchte er vor allem bei Unternehmen für das
Mehrgenerationenhaus werben. Im Gespräch erläutert er seine Motive, sich für
das Miteinander in seinem Heimatort stark zu machen.
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