Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser - Das Miteinander der Kulturen in den Mehrgenerationenhäusern: Integration in Zahlen

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Das Miteinander der Kulturen in den Mehrgenerationenhäusern: Integration in Zahlen

Die aktuelle Nutzerbefragung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt: Mehrgenerationenhäuser haben sich als feste Größe beim Integrationsprozess von Menschen mit Migrationshintergrund etabliert. 86,9 Prozent aller Migrantinnen und Migranten geben an, sich in den Mehrgenerationenhäusern sehr wohl zu fühlen. Sie sind damit genauso zufrieden, wie Menschen ohne Migrationshintergrund. Der Großteil der befragten Migrantinnen und Migranten sucht die Häuser zwei bis drei Mal wöchentlich auf. Insgesamt haben 5.678 Nutzerinnen und Nutzer ab 14 Jahren an der Befragung teilgenommen.

"Gemeinsam stark" - Integration in Mehrgenerationenhäusern vergrößern "Gemeinsam stark" - Integration in Mehrgenerationenhäusern

Neben den offenen Treffs und den zahlreichen Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten nutzen Migrantinnen und Migranten besonders häufig die Fort- und Weiterbildungsangebote in den Mehrgenerationenhäusern. Dies gilt für 52,8 Prozent der Befragten. Und sie nutzen diese mit Erfolg: Bei fast der Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer haben sich berufliche Veränderungen ergeben. Für 47,2 Prozent bedeutete diese Veränderung ein neues Beschäftigungsverhältnis.

Menschen mit Migrationshintergrund profitieren von den Mehrgenerationenhäusern wenn es darum geht, in Deutschland heimisch zu werden. Gleichzeitig bereichern sie das Leben in den Häusern. Sei es durch Sprachkurse, Kulturangebote oder interkulturellen Kochabende: 44,9 Prozent aller Migrantinnen und Migranten in den Mehrgenerationenhäusern engagieren sich freiwillig. Sie setzen sich damit genauso häufig ein, wie Menschen ohne Migrationshintergrund. Neben der Freude und Begeisterung, die diese Arbeit mit sich bringt, nennen 76,6 Prozent der freiwillig engagierten Migrantinnen und Migranten den Kontakt zu anderen Menschen als Motivationsgrund. Besonders der Austausch zwischen den Generationen spielt hierbei eine große Rolle: So geben 39,5 Prozent der Migranten und Migrantinnen an, immer mit Menschen anderer Alterstufen aktiv zu sein. Bei 25,8 Prozent ist dies häufig der Fall. (24.02.2009)


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